Mitarbeit im Bundesmodellprojekt
„Hilfeplanung als Kontraktmanagement?“
2002-2005

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Zusammen mit Dr. Karl Schattenhofer, München,
Leitung: Universität Koblenz, Prof. Dr. Christian Schrapper,
in Kooperation mit den Forschungsinstituten Start gemeinnützige Beratungsgesellschaft mbh, Sozialpädagogisches Institut um SOS-Kinderdorf e.V. und Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.,
im Rahmen des Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Fortentwicklung des Hilfeplanverfahrens“, koordiniert durch das Deutsches Jugendinstitut e.V. in München.

Inhalt: Textanalytische Auswertung von Hilfeplangesprächen
Veröffentlicht im abschließenden Forschungsbericht „Innovation durch Kooperation. Anforderungen und Perspektiven qualifizierter Hilfeplanung in der Zusammenarbeit freier und öffentlicher Träger der Jugendhilfe, DJI München 2005, S. 129-146.

Forschungsprojekt „Gruppenprozesse Verstehen“
1994-2001

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Im Kontext der Sektion Gruppendynamik im Deutschen Arbeitskreis für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik (DAGG) entstand ab 1994 eine kollegiale Forschungsgruppe, die Fortbildungsgruppen untersuchte, in denen die TeilnehmerInnen über einen Zeitraum von anderthalb Jahren nach einem erfahrungsorientierten gruppendynamischen Konzept etwas über das Leiten von Gruppen lernen wollen. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Wie gestaltet sich in solchen langfristigen Gruppen der Umgang mit den zentralen Dimensionen von Zugehörigkeit, Macht und Intimität? Was macht solche Gruppen und ihre Mitglieder arbeitsfähig? Welche Veränderungsprozesse und Entwicklungssprünge lassen sich beobachten?

Die TeilnehmerInnen dieses Gruppengeschehens wurden dabei beobachtet, wie sie sich selbst beobachten, wie sie diese Beobachtungen und Wahrnehmungen austauschen, und danach befragt, was sie dabei entdecken. Gegenstand der Forschung war also der Idealtypus einer selbstreflexiven Gruppe. Die Besonderheiten der dabei auftretenden Prozesse sind von genereller Aussagekraft für alle solche Gruppen, die sich nach dem Prinzip der Selbstreflexivität zu organisieren versuchen. Die vorliegenden Fallanalysen lassen die Voraussetzungen und paradoxen Begleiterscheinungen, die Möglichkeiten und die Grenzen solcher Gruppen sichtbar werden.

Als Weg wurde die Mikroanalyse von sozialen Interaktionen gewählt mit einem doppelten Ziel: die Struktur und die Besonderheit des untersuchten Gruppengeschehens zu erschließen, aber auch den Verstehensprozess selbst. Wir explizieren eine gruppendynamische Wahrnehmungshaltung und unsere Konzepte des Verstehens mit den Methoden qualitativer Sozialforschung.

Klaus Antons, Andreas Amann, Gisela Clausen, Oliver König, Karl Schattenhofer: Gruppenprozesse verstehen. Gruppendynamische Forschung und Praxis, 2. durchgesehene Auflage, VS-Verlag: Wiesbaden 2004 (zuerst Leske und Budrich: Opladen 2001), 392 Seiten.

Teilnahme an der
6. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft objektive Hermeneutik e.V.
26.9.1998 in Frankfurt

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Zusammen mit Dr. Andreas Amann, Wien
Vortrag: Zur Analyse gruppendynamischer Interventionen. Welche Unterstützung kann die objektive Hermeneutik bei der Reflexion gruppendynamischer Praxis bieten? Bericht aus einem mehrjährigen Forschungsprojekt.

Andreas Amann, Oliver König, Zur Hypothesenbildung in gruppendynamischen Laboratorien – Welche Impulse kann die Objektive Hermeneutik der gruppendynamischen Praxis geben (und umgekehrt)? Unveröffentlichtes Manuskript, 32 Seiten.

Forschungswerkstatt an der Gesamthochschule Kassel:
Qualitative Sozialforschung,
1997-1998

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Der frühere Aufbaustudiengang „Supervision“ an der Gesamthochschule Kassel (heute Masterstudiengang „Supervision, Coaching und Organisationsberatung“ an der Universität Kassel) zeichnete sich schon sehr früh aus durch seine Einbeziehung der Methoden qualitativer Sozialforschung in die Supervisionsausbildung. Initiiert durch Fritz Schütze und Gerd Riemann, fortgeführt durch Wolfram Fischer und andere bedeutete dies, dass die StudentInnen obligatorisch an einer zweisemestrigen Forschungswerkstatt teilnahmen, in der sie nicht nur das Methodenrepertoire qualitativer Sozialforschung kennenlernten, sondern dieses auch in einer eigenen Untersuchungsarbeit anzuwenden lernten. Viele der späteren Diplomarbeiten entstanden aus diesem Material.

Während meiner zweiten Gastprofessur 1997-1998 führte ich eine solche zweisemestrige Forschungswerkstatt durch mit den Schwerpunkten „Teilnehmende Beobachtung“ und „Textanalyse“. Dies beinhaltete die Phasen der Materialerhebung, der Dokumentation, sowie der Hypothesenbildung und Analyse. Bei der Textanalyse lag ein besonderer Schwerpunkt auf der „Objektiven Hermeneutik“.

Mitarbeit bei einer Expertise für die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
(1986)

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Zusammen mit Guido Nöcker, Köln.
Suchtprävention durch Erlebnispädagogik. Bericht für die BZGA (Hg.), Dokumentationen gemeindenaher Projekte zur Drogenprävention, Köln.

Mitarbeit am philosophischen Seminar der
Sporthochschule Köln
1975-1976

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Zusammen mit Michael Klein, Erfurt. Wissenschaftliche Untersuchung auf dem Gebiet des Sports in Erziehungsheimen. Ein Literaturbericht. Vervielfältigter Forschungsbericht für den Landschaftsverband Nordrhein-Westfalen, Köln 1979.

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