Einführung in die Fallbesprechung und FallsupervisionOliver König & Karl Schattenhofer
Einführung in die Fallbesprechung und Fallsupervision
Carl-Auer-Compact
2. Auflage, Heidelberg 2018
128 Seiten, € 14,95

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

 

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In vielen Berufen sichern Fallbesprechungen und Fallsupervisionen die Qualität der täglichen Arbeit ab. Helfende und erziehende Professionen, Teamleiter und Führungskräfte unterstützen sie darin, Probleme zu überwinden, Lösungen zu finden und die Zufriedenheit aller Beteiligten zu erhöhen.
Was mitunter aus dem Blick gerät, ist der Umstand, dass Fallbesprechungen zwei Komponenten haben: Neben dem „Dort und Damals“ des besprochenen Falls spielt auch das „Hier und Jetzt“ der Gruppe eine bedeutende Rolle – Fallbesprechungen sind besondere soziale Situationen, in denen ein komplexes Wechselspiel von Falldynamik und Gruppendynamik herrscht. Für Gruppenleiter und Supervisoren bedeutet das: Man muss auf den Fall und auf die Gruppe achten.
Oliver König und Karl Schattenhofer stützen diese Einführung auf drei Säulen: Gruppendynamik, systemisches Arbeiten und qualitative Sozialforschung. Anhand von ausführlichen Beispielen aus ihrer langjährigen Praxis als Supervisoren beschreiben sie neben den notwendigen Rahmenbedingungen unterschiedliche Methoden, Settings und Arbeitsweisen. Die acht Phasen einer gelungenen Fallbesprechung verstehen die Autoren nicht als Norm, sondern als Möglichkeiten, Fallarbeit zu gestalten. Ihr multiperspektivischer Ansatz hilft Lesern, eine besondere Kompetenz in der Leitung solcher Gruppen zu entwickeln.

Einführung in die Gruppendynamik

Oliver König & Karl Schattenhofer
Einführung in die Gruppendynamik
Carl-Auer-Compact
9. Auflage, Heidelberg 2018
128 Seiten, € 14,95

Inhaltsverzeichnis
Einführung

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Zuerst 2006 erschienen geht die Einführung nun schon in die neunte Auflage und gehört damit in der Carl-Auer-Compact Reihe zu den kleinen Bestsellern. Einsteigern und Neugierigen zeigen Oliver König und Karl Schattenhofer mit ihrem Buch, was Ihnen die Gruppendynamik zu bieten hat. Alten Hasen geben sie die Gelegenheit nachzulesen, warum sie sich gerade immer wieder für die Gruppendynamik als Lernfeld entschieden haben.

In 12 Kapiteln geben die Autoren einen Überblick zu relevanten Konzepten und Sichtweisen der Gruppendynamik und deren praktische Bedeutung. Die sozialpsychologische Tradition der Gruppendynamik wird hier fruchtbar ergänzt durch aktuelle systemische Sichtweisen, so dass ein tieferes Verständnis für Gruppen und Teams möglich wird. Die Autoren stellen gruppendynamische Arbeitsformen und -prinzipien dar, so dass nachvollziehbar wird, wie man in einem gruppendynamischen Training die sozialen Kompetenzen erwerben kann, die für das Steuern und Leiten von Gruppen und Teams notwendig und hilfreich sind. Ein Serviceteil bietet Informationen über die relevanten Fachverbände in Deutschland und Österreich und die möglichen Ausbildungsgänge.

Macht in Gruppen

Oliver König
Macht in Gruppen
Gruppendynamische Prozesse und Interventionen
Klett-Cotta
5. Auflage, Stuttgart 2016
315 Seiten, € 29,95

Inhaltsverzeichnis

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Zu den grundlegenden sozialen Strukturen jeder größeren und kleineren Gruppe gehört die Ausbildung von Machtbeziehungen. Wer nimmt wie Einfluß? Wie wird Führung wahrgenommem? Wie wird Autorität hergestellt? Welche Normen setzen sich durch? Wer kooperiert oder konkurriert mit wem worüber? Fragen nach der Macht unterliegen in realen Gruppen des Arbeitslebens meist einem starken Tabu. Was hier nicht thematisiert werden darf, kann im Rahmen einer gruppendynamischen Trainingsgruppe bewußt erfahren und zugänglich werden.Das Buch zeigt, wie ein gruppendynamisches Training zum Lernort für die Spiele der Macht werden kann. Machtphänomene werden in ihrer Komplexität sichtbar gemacht und zugleich entmystifiziert. Der einzelne kann Verständnis dafür entwickeln, in welche sozialen Prozesse er eingebunden ist. Daraus lassen sich erweiterte Handlungsmöglichkeiten gewinnen. Übungsbeispiele konkretisieren die Interventionsmöglichkeiten des Trainers. Ein Orientierungs- und Praxisbuch für Leiter und Teilnehmer von gruppendynamischen Trainingsgruppen und Firmentrainings.

TitelseiteDankwart Mattke & Ulrich Streeck & Oliver König
Praxis stationärer und teilstationärer Gruppen
Klett Cotta
Stuttgart 2015
216 Seiten, € 24,95

 

Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Leseprobe

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Obwohl die Gruppenpsychotherapie das wichtigste Standbein der stationären Versorgung in psychosomatisch-psychotherapeutischen, psychiatrisch-psychotherapeutischen, rehabilitativen Kliniken und Tageskliniken ist, ist sie gleichwohl das Setting, auf dem die geringste Aufmerksamkeit liegt. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass jungen Ärzten und Psychologen diese behandlungstechnisch herausfordernde Arbeit anvertraut wird, auch wenn sie dafür nicht spezifisch qualifiziert sind oder sich noch in Ausbildung befinden. In diesem Buch werden die schwierigen Rahmenbedingungen stationärer Gruppenpsychotherapie aus sozialwissenschaftlicher und psychotherapeutischer Sicht analysiert, um zu zeigen, welche komplexen Prozesse die Wirklichkeit der stationären Gruppentherapie bestimmen. Wichtige Aspekte der Praxis, z.B. die konkrete Vorbereitung von PatientInnen und Therapeutlnnen auf die Gruppentherapie, werden facettenreich dargestellt. Potential und Wirksamkeit von stationärer Gruppentherapie werden herausgearbeitet in dem mit zahlreichen Praxisbeispielen versehenen Kapitel zum interpersonellen Geschehen in Gruppen.

Rene König - Briefwechsel Band 2

Mario König & Oliver König (Hrsg.)
René König: Briefwechsel Band 2
Bd. 20 der René König Schriften,
mit einem Nachwort versehen
von Mario König und Oliver König
VS-Verlag für Sozialwissenschaften
Wiesbaden 2014
1528 Seiten (Teilband 1: 1919-1953, 739 Seiten;
Teilband 2: 1954-1991, 789 Seiten)
Hardcover € 288,00; Softcover € 99,00

Inhaltsverzeichnis und Lebenslauf von René König
Editorische Notiz, Danksagung, Nachwort und Register

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Die vorliegende Edition von Briefen porträtiert René König in seinen biographischen Bezügen und der Vielfalt seiner Beziehungen. Persönlichkeit, Interessen, Intentionen und Sichtweisen treten ebenso hervor wie Lebensstationen und Lebensumstände.

Der erste Teilband umfasst Briefe von 1919 bis 1953. Die frühen Briefe an die Mutter dokumentieren die Studienjahre in Wien, Berlin und Paris, Lektüren, Begegnungen und Lebenskonflikte des jungen Mannes. Dem politischen Einschnitt von 1933 folgt 1937 die Entscheidung zur Emigration in die Schweiz.

Der zweite Teilband dokumentiert die Zeit in Köln und zahlreiche wissenschaftliche Projekte, die das Gesicht des Fachs Soziologie in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft mit prägen werden. In diese Zeit fallen Gastprofessuren in den USA, Forschungen über die Navajo, das Partnerschaftsprojekt mit der Universität Kabul, Reisen in Europa und Asien. Hinzu kommen gesellschaftliche und politische Interventionen, Kontakte zu Intellektuellen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, zu Freunden und Weggefährten. Ab Mitte der 1970er Jahre findet René König seinen zweiten Lebensmittelpunkt in Italien.

Gruppendynamik und die Professionalisierung psychosozialer Berufe

Oliver König
Gruppendynamik und die Professionalisierung
psychosozialer Berufe

Mit einem Vorwort von Fritz B. Simon
Carl Auer Verlag
Heidelberg 2007
192 Seiten, € 24,95

Inhaltsverzeichnis
Zur Einführung

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Die Gruppendynamik kam als USA Import in der 1950er Jahren nach Deutschland und hat die Entwicklung und Professionalisierung von Psychotherapie, Erwachsenenbildung, Supervision und Beratung und die Ausbreitung der psychosozialen Verfahren und Methoden in viele gesellschaftliche Praxisfelder massgeblich beeinflusst. Bis heute stellt sie ein unersetzliches Basiswissen und vielfältige praktische Vorgehensweisen für die Arbeit mit und in Gruppen, Teams und Organisationen zur Verfügung. Die Soziologie wiederum bietet einen Standpunkt, von dem aus diese Entwicklung der Beziehungsberufe besser zu verstehen ist. Das praktische Interesse an bestimmten Arbeitsfeldern und psychosozialen Verfahren und ein sozialwissenschaftlicher Blick auf diese Felder und Verfahren stehen daher gleichberechtigt nebeneinander. Das Buch stellt nicht nur zentrale Sichtweisen und Verfahren der Gruppendynamik vor, sondern reflektiert zugleich, was unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen in der Praxis der Beziehungsberufe damit geschieht. Erst ein solcher reflexiver Standpunkt eröffnet einen Blick auf die Paradoxien dieser „unmöglichen Berufe“ und schützt vor den Fallen von Kommerzialisierung, Banalisierung und professioneller Deformation.

Die ersten drei Kapitel beschäftigen sich mit der Entwicklung und Professionalisierung der Beziehungsberufe unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen, insbesondere mit der Gruppendynamik. Kapitel vier bis sechs behandeln zentrale Dimensionen des sozialen Systems Gruppe unter dem Einfluss dieser Veränderungen. Die letzten beiden Kapitel gelten der Aufstellungsarbeit als einer neueren Form der Arbeit mit Gruppen, die nochmals prägnant einige Eigenarten in der Entwicklung der psychosozialen Methoden unter den Bedingungen der Moderne zu Tage treten lässt.

Gruppendynamik Geschichte Theorien Methoden

Oliver König (Hrsg.)
Gruppendynamik
Geschichte - Theorien - Methoden -
Anwendungen - Ausbildung
Profil-Verlag
5. Auflage, München 2006
345 Seiten, € 38,00

Inhaltsverzeichnis

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Die angewandte Gruppendynamik hat sich seit ihren Anfängen in den 60er und 70er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, indem sie einerseits eine Vielzahl von Anregungen von anderen verwandten Methoden u.a. aus der Psychologie, der Sozialpsychologie, der Psychotherapie und der Organisationsforschung aufgenommen hat, andererseits ihre Arbeit gleichfalls in eine Vielzahl von Arbeitsfeldern ausgedehnt hat.

Heute finden sich gruppendynamische bzw. daran anschließende systemische Arbeitsansätze in der Aus- und Weiterbildung, in der Sozialarbeit, der Arbeit im kirchlichen Bereich, in Therapie, Supervision und Erwachsenenbildung, ebenso wie in der Personalentwicklung und im Training von Führungskräften im Profit- wie im Non-Profitbereich, sowie in der Organisationsentwicklung.

Dieses Buch stellt in 17 Aufsätzen den Stand der Entwicklung der angewandten Gruppendynamik unter historischen, theoretischen, methodisch-anwendungsbezogenen und praxiskritischen Aspekten dar.

Mit Beiträgen von Klaus Antons, Alf Däumling, Klaus Doppler, Brigitte Dorst, Cornelia Edding, Jörg Fengler, Karlheinz A. Geißler, Oliver König, Roswita Königswieser, Lothar Nellessen, Jürgen Pelikan, Wolfgang Rechtien, Karl Schattenhofer, Bert Voigt.

Familienwelten

Oliver König
Familienwelten
Theorie und Praxis von Familienaufstellungen
Pfeiffer bei Klett-Cotta
Stuttgart 2004
336 Seiten, € 12,95

Inhaltsverzeichnis
Einführung
Stationen einer Lerngeschichte

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Die Arbeit mit Familienaufstellungen hat in den letzten Jahren in der psychotherapeutischen Fachwelt und darüber hinaus eine kontroverse Resonanz gefunden. Die Arbeitsweise zielt darauf ab, die eigene Familie im Rahmen einer Gruppe mittels Stellvertreter „aufzustellen“, um dadurch einen schnellen Zugang zur Grunddynamik eines Familiensystems zu eröffnen und Möglichkeiten für korrigierende Erfahrungen zu schaffen. Ziel ist es, über die Einsicht in die Bindungen und Prägungen der Herkunftsfamilie frei zu werden für die eigene Zukunft.

Dieses Buch bietet eine konzeptionelle Einführung in die Methode für alle, die sich informieren wollen oder bereits Erfahrungen mit Familienaufstellungen gesammelt haben. Um den Diskurs über die Methode auf eine theoretisch breitere Basis zu stellen, werden die Vorstellungen über Familie, die der Aufstellungsarbeit zugrundeliegen, mit relevanten Theorien und einschlägigen Forschungen aus Soziologie und Psychologie und aus der Familientherapie verknüpft. Es werden die Vorläufer des Verfahrens in Psychodrama und Familienskulptur dargestellt. Die Aufstellungs- arbeit wird als ein aktionsorientierter Ansatz der Gruppenpsychotherapie beschrieben, der die Metaphorik des Raumes nutzt, um therapeutische Prozesse anzustoßen. Fallvignetten und eine systematische Darstellung des Vorgehens geben Einblick in die Praxis.

Gruppenprozesse verstehen

 

Gruppenprozesse verstehen
Gruppendynamische Forschung und Praxis

Klaus Antons, Andreas Amann, Oliver König,
Gisela Clausen, Karl Schattenhofer
VS Verlag für Sozialwissenschaften:
2. Auflage, Wiesbaden 2004
388 Seiten, € 39,90

Inhaltsverzeichnis

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Dargestellt werden gruppendynamische Prozesse in längerfristigen Fortbildungsgruppen, in denen die TeilnehmerInnen nach einem gruppendynamischen Konzept etwas über das Leiten von Gruppen lernen wollen. Wir haben diese Gruppen dabei beobachtet, wie sie sich selbst beobachten, wie sie diese Beobachtungen und Wahrnehmungen austauschen, und haben sie danach befragt, was sie dabei entdecken. Gegenstand der Forschung ist also der Idealtypus einer selbstreflexiven Gruppe. Die vorliegenden Fallanalysen lassen die Voraussetzungen und paradoxen Begleiterscheinungen, die Möglichkeiten und die Grenzen solcher Gruppen sichtbar werden.

Angesprochen werden alle, die ein besseres Verständnis von Gruppen erwerben wollen: Gruppenleiter, in der Bildungsarbeit Tätige, Trainer, Personalentwickler, Supervisoren, Psychotherapeuten, Berater von Gruppen und Teams, Gruppenforscher.

Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik

Der gruppendynamische Raum
Themenheft der Zeitschrift
Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik
Heft 3, 2003, editiert von Oliver König
Mit Beiträgen von Andreas Amann, Klaus Antons,
Verena Hunziker, Oliver König

Preis des Einzelheftes € 22,90

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Andreas Amann: Vergemeinschaftungsmuster. Zugehörigkeit und Individualisierung im gruppendynamischen Raum.
Klaus Antons & Vreni Hunziker: Gruppenteilung und Zugehörigkeit.
Andreas Amann & Oliver König: Qualitative Methoden und Gruppenforschung - Ein schwieriges Verhältnis
Oliver König: Ein unmöglicher Beruf - Zur Professionalisierung der Gruppendynamik.

Rene König - Briefwechsel Band 1

Mario König & Oliver König (Hrsg.)
René König: Briefwechsel Band 1
Bd. 19 der René König Schriften
mit einem Nachwort versehen von Oliver König
Leske + Budrich
Opladen 2000
629 Seiten, Hardcover € 154,99;
Softcover € 139,00; eBook € 54,99

Inhaltsverzeichnis und Vorwort
Anhang mit Editorial und Nachwort
Register

 

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Von René König liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, der von den 20er bis 90er Jahre reicht. Er verdeutlicht die Vielfalt der persönlichen, intellektuellen und beruflichen Freundschaften und Kontakte, die mit dem ebenso umfangreichen wie vielseitigen wissenschaftlichen, literarischen und journalistischpopulären Werk verbunden sind.

Die Schriftenreihe legt eine Auswahl dieses Briefwechsels in zwei Bänden vor. Der erste Band umfasst den gegenseitigen Briefverkehr von René König mit zentralen Vertretern der Soziologie in der Gründungsphase nach dem 2. Weltkrieg: Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Helmut Schelsky, Otto Stammer, Leopold von Wiese. Die Zeit der Neubegründung der Soziologie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ist nicht nur fachsoziologisch, sondern auch zeitgeschichtlich von Interesse, da die exponierten Vertreter der Soziologie in diesen Jahren wesentliche gesellschaftliche und kulturelle Positionen repräsentierten und auch gesellschaftlich auf die Entwicklung der Bundesrepublik Einfluss zu nehmen versuchten. Der vorliegende Briefwechsel beschäftigt sich mit inhaltlich-fachlichen, universitäts- sowie institutionspolitischen Fragen im Zusammenhang mit der 1946 wieder gegründeten Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Rene König - Autobiographische Schriften

Mario König & Oliver König (Hrsg.)
René König: Autobiographische Schriften
Leben im Widerspruch - Versuch einer
intellektuellen Autobiographie
Nebenbei geschehen - Erinnerungen.
Texte aus dem Nachlass
Mit einem Nachwort versehen von Oliver König
Leske + Budrich
Opladen 1999
459 Seiten, Hardcover € 128,00;
Softcover € 139,00; eBook € 54,99

Inhaltsverzeichnis
Editorische Notiz und Nachwort

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Geboren im Kaiserreich, aufgewachsenen in der Weimarer Republik, geprägt vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Jahren der Emigration in der Schweiz, kehrte René König 1953 nach Deutschland zurück und wurde zu einem der Wiederbegründer der deutschen Soziologie. Die 1980 zuerst veröffentlichte Autobiographie „Leben im Widerspruch“ beschreibt die einzelnen Etappen dieses Lebensweges, die Schulzeit in Danzig mit seinem polnischen Hinterland, die Studienjahre in Wien, Berlin und Paris und die vielfältige Tätigkeit als akademischer Lehrer in Europa, Amerika und Asien, die Reisen des jungen Studenten in die Länder des Nahen Ostens, die Begegnung mit der Kultur Siziliens, Erfahrungen als Betreuer eines bundesdeutschen Entwicklungshilfeprojektes in Afghanistan und die Auseinandersetzung mit den indianischen Kulturen im Südwesten der USA.

Der zweite, bisher unveröffentlichte Text entstammt einer im Nachlass befindlichen unvollendenten Autobiographie, die mehr persönlich gehalten werden sollte und den Charakter von "Erinnerungen" hat. An ihr hat René König bis ungefähr 1990 gearbeitet. Der Titel "Nebenbei geschehen" stammt von ihm. Behandelt werden in diesen Kapiteln die Lebensabschnitte in Danzig, Berlin und in Zürich.

Rene König - Soziologie und Humanist

Michael Klein & Oliver König (Hg.)
René König - Soziologe und Humanist
Texte aus vier Jahrzehnten
Leske+Budrich
Opladen 1998
309 Seiten, € 12,90

Einführung und Inhaltsverzeichnis

Restexemplare zum Ramschpreis
von € 4,00 + € 2,00 Versandkosten

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Der Name René König (1906-1992) steht in besonderer Weise für die Wiederbegründung, Entwicklung und fachliche Konzeptualisierung der Soziologie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Soziologie war nach seinem Verständnis nur als empirische Wissenschaft denkbar, sollte aber zugleich "Oppositionswissenschaft und Gesellschaftskritik" sein wie auch humanitäres Konzept, das sich entschieden den "wirklichen Problemen" der Menschen widmet und gerade dadurch einen Beitrag zu einer wirksamen Praxis leisten will.

Die Beiträge des Lesebuches wurden so ausgewählt, daß sie sowohl einem Fachpublikum wie auch dem allgemein interessierten Leser einen Eindruck von der Breite des Werkes geben. In den Beiträgen wird René König als Person mit den ihm wichtigen Themen und den für ihn wesentlichen Rollen und Funktionen sichtbar: als umfassend gebildeter und kosmopolitisch ausgerichteter Wissenschaftler in Soziologie, Ethnologie und Kulturanthropologie, als wissenschaftlicher Programmatiker und empirischer Sozialforscher, als Entdecker, Vermittler, Förderer und Wegbereiter, und als akademischer Lehrer und engagierter Zeitzeuge, für den sein Handeln als Wissenschaftler aus der existentiellen Not der Zeit geboren wurde.

Oliver König - Nacktheit

Oliver König
Nacktheit
Soziale Normierung und Moral
Westdeutscher Verlag
Opladen 1990
400 Seiten, € 25,50

Inhaltsverzeichnis

Restexemplare zum Ramschpreis
von € 5,00 + € 2,00 Versandkosten

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Theoretischer Ausgangspunkt der Arbeit ist der Ansatz von Pierre Bourdieu, vor allem seine kultursoziologischen Arbeiten über „die feinen Unterschiede“. Alltagsdiskurs und Wissenschaftsdiskurs über den alltäglichen Umgang mit Nacktheit im historischen Wandel werden gleichermaßen als Ausdruck der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen angesehen, in denen es um einen „legitimen“ Umgang mit dem nackten Körper geht.

In der Einleitung werden am historischen Material entlang die theoretischen Kategorien entwickelt, die der Beschreibung und Bewertung von Nacktheit zugrunde liegen und mit bestimmten Positionen im sozialen Feld verbunden sind. In Abgrenzung von linearen Entwicklungstheorien wird von einer grundsätzlichen Uneinheitlichkeit und Diskontinuität des historischen Prozesses ausgegangen.

In drei historischen Skizzen zur Entwicklung des Badewesens und der bildlichen Darstellung seit dem Mittelalter sowie lexikalischer Stichwörter seit dem 18. Jahrhundert wird die Breite des Bedeutungshorizontes von Nacktheit verdeutlicht. Im Hauptteil der Arbeit wird dann die Entwicklung im Umgang mit Nacktheit im deutschsprachigen Raum seit 1900 dargestellt. Dies geschieht anhand der Geschichte der Freikörperkultur und der „Freisetzung“ der Nacktheit ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts bis hin zur Pornographiedebatte der 80er Jahre, sowie den parallel dazu verlaufenden relevanten Wissenschaftsdiskursen, u.a. Bourdieu, Duerr, Elias, Freud, Foucault, Riesman, Scheler, Simmel.

Über 10 Jahre nach seinem Erscheinen wurde in einem Bericht zu einer Tagung des Berliner Graduiertenkollegs „Körperinszenierungen“ in der FAZ vom 17.1.2001 das Buch als „Klassiker schlechthin“ bezeichnet, aus dem „rundumzitiert“ worden sei.

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